Weinkenner

Mit dem Glücklichsein geht es mir wie mit Wein.
Selbst, wenn niemand zuschaut, schwenke ich ihn im Glas, schaue nach den Schlieren am Rand und schätze den Alkoholgehalt. Ich rieche an ihm, lasse ihn fünf Minuten mit dem Luftsauerstoff oxidieren, schwenke erneut, schlürfe, schmatze, nehme einen Schluck, leere die Flasche dann in einer Viertelstunde und sage:
„Jep, das war ein Wein.“

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