Überschall

Ich bin im Überschall, du kommst verzögert an.
Es ist wie Stillstand, nur langsamer – Ich mag es surreal.
Sehe deine Lippen Worte schmieren und deine Augen leer durch meine blicken.
Langsam deinen Kopf bewegen und kraftlos die Arme heben.

In städtischer Hektik und Frühjahrs Hitze, schreiben wir zwischen den Zeilen
Unser letztes Kapitel. So nicke ich dem Widerspruch in Frieden zu und
Bin einverstanden mit dem Zeilenbruch, weil ich keine letzten Worte,
Sondern ein Ende suche.

Außer Atem habe ich nichts zu bieten,
Mit dem ich Schweigen auf die Szene lege.
Bin im Überschall, du kommst verzögert an.
…und in dem Plasma der Zugluft,
Verbrennt unsere Zukunft.
Gut so. Was zählt, ist Reibung.

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