Nicht am Beckenrand singen

…oder: Warten auf Teil 3.
…oder: Nach Heidelberg, der Kirschbäume wegen!
…oder: Genug Krieg, rechnen wir die Opfer zusammen. Friendly Fire abgezogen, Kinder zählen doppelt.

Wie viel bezahlt ihr mir für die Welt, ich gebe sie wieder her. Der Unterhalt frisst mich auf, ich kann ja kaum noch guten Gewissens das Fenster öffnen! Entweder versucht sie rein zu springen oder raus zu klettern! Jetzt, da alle Waffenschmieden nur noch Kuscheltiere produzieren, werden die Erzminen geschlossen und die Kumpel rebellieren, Gewerkschaften rüsten auf und werfen mit brennenden Teddybären auf die Vorstandskarossen.

Sie haben uns die Augen erst geöffnet, dann geblendet, ich bin ein Milliardär dank Ray Ban und Michael Ende. Das Ende der Grenze ist überschritten, die Kontraste sind verwischt und die graue Sau frisst 16-Bit. Alles ist anders und alles ist gut, mein Fluchtwagen tankt Bioethanol. „Aus dem Weg, ich fahre Hundertachtzig!“, während ich gegen den Autopiloten Schach spiel‘. Verdammt, konzentier dich, was macht das Pferd auf E40?!

Damit erfülle ich meine Bewährungsauflage, die Bekehrungsaufgabe. Kommt alle auf die dunkle Seite, wir haben den krasseren Sternenhimmel. Das ist keine Wolke, dass ist die Milchstraße! Von hier sieht der Sonnenaufgang viel schöner aus. Weißer Elefant auf weißer Fahne, gestreift wie ein Albinozebra im Sonnenschein, ein ultravioletter Kick ins Nichts.
Wer hat in den Beichstuhl gewichst? Woher kommt all diese Blasphemie? Das habe ich so nicht bestellt, das bezahle ich nicht. Könn’se wieder mitnehmen.
Ich werde nicht lange Opfer bleiben, ich will auch mal ein Täter sein, will Kamelen reiten und Demonstranten peitschen! Ihr seid so Cowboy, ihr raucht eure Jeans am Lagerfeuer.
„Männer sind ja wohl das primitivste, dümmste und mieseste was rumläuft!“
„Sie haben da ein Problem angesprochen. Mögen sie das noch näher ausführen?“
Jetzt friss schon deine Spaghetti oder frier‘ sie ein für später. Magst du noch etwas von dem Hackfleisch mit Ketchup aus der Mikrowelle? Mikrowällerrr? Fuckey, reim dich!
Meine Reimnachtsgeschenke sind schubladenecht, können gelagert werden und verrotten schlecht, zerfallen in Natrium und Wasserstoff, ab damit in den Duschabfluss.
Sag doch endlich, gefällt dir mein neuer Drahtesel? Ich habe im Hinterhof einen Workshop, „Bring your own Schrott“, wir biegen uns Reichtum zu Recht, her mit der Rute und auf ins Gefecht!
Danke, ich habe mich abgeregt.

Ich habe leider nichts für dich, aber ich will dir auch nichts tun.
Magst du mein Freund sein? Dann hüpf‘ auf meinen Fuß! Du kleiner, bunter Vogel.
Schön siehst du aus, ich bin eifersüchtig. Ich ruf‘ drei mal an schreibe noch fünf Nachrichten.
Auf Facebook steht aber..! Blablablablablabla…
Finale Weisheit: Wer will schon allein sein?!
Flatrate-Einsamkeit bis dir die Ohren schlottern.
Das habe ich so nicht bestellt, das bezahle ich nicht. Könn’se wieder mitnehmen –
Sie Arschgesicht!

 

 

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