Lothar: An die Politiker aller Parteien

Sehr geehrte Abgeordnete des Bundestages, Vertreter der Landkreise und sämtlicher Dorfverbände.

Als ich 1977 aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück in die Bundesrepublik kam, war meine Mutter bereits seit 8 Jahren tot und auf dem Anwesen ihrer Familie, nähe Gütersloh, beigesetzt. Sie war eine geborene Brümel und erbrachte dem heutigen Deutschland einen unschätzbaren Dienst, dessen Wert von ihrem Regierungsapparat anstandslos verramscht wird wie die Bratwurst in der Grillbude.
Sie war Lehrerin an der Volkshochschule, Erzieherin im Kindergarten, Hebamme, Halbtagsmutter und zudem engagiert in Politik und Schützenverein.
Sie drehte sich im Grabe, wenn sie wissen könnte, was sie heute Bildungssystem und Familienpolitik schimpfen! Sie da oben suhlen sich in der persönlichen Verantwortungslosigkeit und den Benefizien einer von Bürokratie verfetteten Mafiapolitik, während der kleine Mann von der Straße an der Serviette nagt! Im durcheinander Gewurschtel ihrer Parteien vergessen sie das Wohl unserer Jugend und zukünftigen Rentenbeitragszahler.
Dringlichst fehlt es den jungen Burschen und Mädeln an Anlaufstellen, mit Hand- und Fuß ringend greifen sie nach allem ihnen gegebenen. Es kann dem Amerikaner gar nicht verübelt werden, daß er sich mit Jeans, TV und Pop-Musik diese Generation einzuverleiben versucht, bis diese die eigene Muttersprache nicht mehr verstehen. Ebenso wenig verdenke ich es den Kindern und Jugendelichen, welche dieses Angebot annehmen, um ein Teil wenigstens irgendeiner Gemeinschaft zu sein, sei diese noch so gottlos.
Denn einzige IHRE Aufgabe, geehrte Abgeordnete, ist es, der deutschen Kultur einen Raum zu geben, in dem sie sich entfalten kann, in dem sie erhalten wird, in dem sie sich zu entwickeln vermag. Soll denn die von Hartz4 gebeutelte Familie, der das Unglück der Arbeitslosigkeit widerfahren ist, sich das (ohnehin lausige) Bildungsangebot ihrer Kinder von der Fleischwurst absparen? Soll denn bald republikweit das Brot ohne Butter, die Suppe ohne Wasser und das Zwie ohne Back gegessen werden?
Der Chinese lacht sich doch ins gelbe Fäustchen, wenn er die für Sklavenlöhne produzierten Güter uns zu Unsummen verkauft! An gegebener Stelle werde ich ihnen in aller Ausführlichkeit die Globalisierungsrisiken aufzeigen, die sie ja so erfolgreich ignorieren.

Der Nachbarsjunge, ein rotzfrecher Bengel, ohne einen Deut von Respekt im Leib, dem bald selbst die Rute nicht mehr zu helfen vermag, ist ein Paradeprodukt für diese unrichtungsweisende Kauderwelschregierung, die sie allesamt und ohne Außnahme mit den von mir genommenen Steuergeldern aufrecht erhalten. Erst neulich erwischte ich ihn, wie er versuchte, mit zwei Kumpanen meinen Apfelbaum zu plündern! Eben jenem Apfelbaum, unter dem Mutter im Sommer 1969 zu Gott fand.

So nicht! Wir brauchen eine Bewegung zu Disziplin, Bildung und Selbstbewusstsein!
Mit den mahnenden Worten meine verstorbene Frau: “Im Sommer wird die Marmelade gekocht, die im Winter gegessen wird.“ und gerichtet insbesondere an die von der Mehrheit gewählten Amtierenden:
Meine Stimme bekommen sie nicht! Ich wähle ab sofort radikal links.
Es schreibt ihnen der Bürger, der Deutsche, der Vater und Großvater
– Lothar P.

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