Allgemein

Wohlplatziert

Über zwei Reihen Straßenlampen, Die dem Abend zum Abgang ihre Lichter halten, Schleift eine graue Nacht in den Himmel. Ihr im Rücken starren breite Häuserfronten Einander in die leeren Spiegel. Die paar da unterwegs und darunter, Streifen umeinander und verschwenden sich keine Blicke. Sie wandern gerade, doch nicht aufrecht, Entschieden, aber ohne Entschluss und Sprechen …

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Nicht satt genug

(1) Sie raucht, ich schreibe Gedichte. Immer nur, Wenn uns etwas fehlt. Ich fluche, sie versteht nicht weswegen. Niemals nicht, weil sie doppelt verneint, sondern weil Sie es nicht einmal versuche. Denke ich. (2) Wir sind satt, aber woran? Nicht an dem Halogen gegen warme Felsen und Kapellen bei Nacht, Nicht an den knackenden Grillfleischplatten. …

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Stacheldraht

Sie haben dich ins Feld geschrieben, zu Strauch und Distel, Deine Füße betoniert und die Haare scharf geschnitten. Steht dir gut, Wie du pflichtbewusst die Luft zwischen den Nationen siebst und Unter den Acker bringst, wer seine Sporen nicht verdient. Stacheldraht, König der Zäune mit Dornenkrone, Schlitzer der Hosen und Hoffnungslosen, Steh‘ stramm um unser …

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Aus der Krone

Manchmal, wenn ich in der Krone meines Baumes sitze und Mich an den Sternen blende, Vergesse ich den brennenden Wald umher und denke, Wie schön es wäre Mitzuglitzern.